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Mittwoch 01.12.2010 Ein neuer Tag, neue Erfahrungen.

Den heutigen Vormittag verbringen wir im Zentrum von Fremantle.

Frementle Frementle Manfred mit neuem Hut

Wir besichtigen die Kirche, historische Gebäude, den Bahnhof, und lassen uns in einem Geschäft die Handhabung des Didge (Didjeridu oder Didgeridoo) erklären.

Kirche in Frementle Kirche
eine Konolial-Hotel in Frementle das Hotel

 

Bahnhof Bahnhof
Frementle Frementle City

Das Blasinstrument stammt ursprünglich vom Norden Australiens und wird von Aborigines gefertigt. Über das Alter der Instrumente gehen die Meinungen auseinander. Früher dachte man sie sind 60.000 – 200.000 Jahre alt. Nach neuesten Erkenntnissen glaubt man aber, sie sind nur 1500 – 2000 Jahre alt, aber dies ist ja auch egal! Das Didgi entsteht aus einem Eukalyptusstamm, der innen durch Termiten ausgehöhlt wurde. Es gibt sie in verschiedenen Längen, Formen und Farben.

Shop Shop shop

Mittags beschließen wir die weitere Reiseroute. Wir hatten eigentlich vor, nur den Süden von Perth zu bereisen. Da aber dass Wetter an manchen Tagen für ein Sonnenbad nicht geeignet war, sind wir nun früher in der Nähe von Perth als geplant. Kurzerhand entschließen wir uns zu einer ho-ruck Aktion.

On the Rd on the Rd through Perth

on the Roud

Wir möchten noch die Pinnacles im Nambung Nationalpark, 250km nördlich von Perth besichtigen. Bei voller Fahrt gibt Manfred seine Gesangskünste zum Besten. Falsch, laut und mit Begeisterung

on the Roud

Cool

 

 

 

 

Wir würden gerne den Sonnenuntergang bei den Steinformationen erleben. Wir hörten, dass der Nationalpark um 16:00 Uhr schließt und beschleunigen unsere Gangart.

Mit unserem 7m langen Womo glühen wir auf der Bundesstraße mit 130 km/h Richtung Norden. Durchqueren wunderschöne Landschaften mit Getreidefelder, Farmland und Wälder. Für Nachahmer soll gesagt sein, dass Schnellfahren in Australien sehr viel Geld kostet und schon bei einer Überschreitung von 5 km/h geahndet wird.

On the Rd On zhe Rd on the Rd

Ortsschild

 

Wir erreichen genau um 16 Uhr Pinnacles - Desert - Discovery - Center.

Bei der Zufahrt zeigt uns eine Tafel, dass bis 16:30 geöffnet ist.

Erleichtert und in voller Erwartung noch Einlass zu finden, erreichen wir die Einfahrt zum Center.

 

Pinnecles NP

Bei der Nachfrage wird uns mitgeteilt, dass nur das Center selbst, mit Ausstellung u.s.w. um 16:30 schließt. Wir können aber bis zum Sonnenuntergang bei den Pinnacles bleiben. Die Übernachtung im Nationalpark ist aber verboten….smile…. Der Eintritt kostet für uns und Fahrzeug 11 AUD und es ist jeden Cent wert.

Wir fragen noch nach, wann am nächsten Tag geöffnet wird und wie es mit dem Sonnenaufgang ist? Die freundliche Dame erklärt uns, kein Problem einfach hineinfahren. Und wegen der Bezahlung? Auch kein Problem, es gibt eine kleine Box da kann man ein wenig Geld hinein stecken.

Also für Alle, die einen Besuch planen, man kann zu jeder Zeit zu den Pinnacles. Die geilste Stimmung ist beim Sonnenunter- oder Aufgang.

GPS: S33°36,255` E115°09,332`Höhe 69m

Wir in Pinacles NP Manfred in Pinnacle´s NP
Pinnacle´s NP Sima in Pinnacle´s NP

Eines soll gesagt sein! Es ist einfach geil! Wir können dem Besuch jeden wärmstens empfehlen!

Bilder sagen aber mehr als tausend Worte……….

Sunset Pinnecles NP Sunset

Mit dem PKW oder Wohnmobil (nicht zu groß) kann man den Pinnacles - Drive mit einer Länge von 4 km befahren. Der markierte Weg sollte dabei nicht verlassen werden, da es zum Steckenbleiben im Sand führen kann. Diese Rundfahrt kann beliebig oft befahren werden. Man kann so oft als man möchte anhalten und die Steinskulpturen besichtigen und fotografieren.

Für Besucher mit zu großen Fahrzeugen gibt’s einen 1,2 km langen Walk loop, den man sehr leicht zu Fuß machen kann.

Pinnecles Pinnecle Sima in NP

Die Hauptattraktion des Nationalparks sind die bis zu vier Meter hohen verwitterten Kalksteinsäulen, die „Pinnacles“. Der Nationalpark liegt in einem dreiteiligen Dünensystem. Diese Dünen markieren die frühere Küstenlinie des indischen Ozeans. Die riesigen Wanderdünen bleiben durch den starken Wind ständig in Bewegung. Es fühlt sich auf der Haut an, wie in einem Sandstrahlgeblässe! Die Pinnacles entstanden durch Pflanzenwuchs vor etwa 500.000 bis 50.000 Jahren. Die Wurzeln drangen tief in die an manchen Stellen extrem harte Kalksteinschicht vor. Die quarzhaltige Wanderdüne zog jährlich ca. 2,5m weiter. Die frei liegende Kalksteinschicht wurde der Erosion ausgesetzt. Der Sand wurde über Jahrtausende verblasen und nur der harte Kalkstein hielt dem Wind stand und Formte diese Skulpturen. Die Steinsäulen sind einfach gesagt, abgestorbene versteinerte Baumwurzeln. Man vermutet noch viele tausende dieser abgestorbenen Baumwurzeln unter der Erde versteckt.

Pinnacle NP Pinncles NP Pinncles

Die Nacht verbringen wir am wunderschönen Pinnacles Caravan Park

GPS: S30°29,899` E115°04,064` Höhe 14m

Zurückgelegte Strecke seit unserem Start in Perth 2290km.

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