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Zurück in Yangon halten wir am Fuße der Shwedagon-Pagode. Sima möchte noch einen Monk-Fächer am Markt besorgen.

Schwegada Pagode

Zimmer im Trader Hotel

 Wir haben für unsere letzte Nacht, die Silvesternacht

das Trader-Hotel gebucht, und um 18:00 Uhr erreichen

wir es.

 

Nach einer ausgiebigen Dusche gehen wir zum Abendessen im Hotel. Wir schlagen uns am Buffet mit Essen und freien Getränken den Bauch voll. Wir warten schon sehr ermüdet auf den Jahreswechsel. Die aus Singapur mitgebrachte Flasche Schampus wird leider in der kurzen Zeit nicht mehr richtig kalt. Um Mitternacht holen wir uns noch ein Glas Wein und stoßen auf den Jahreswechsel und das Neue Jahr 2011 an! Nach Mitternacht beobachten wir noch ein wenig die abströmenden Gäste und begeben uns dann ermüdet zu Bett.

Neujahresfeier in Hotel Trader Trader Hotel feiert auch Weihnachten für die Kunden.

Samstag 01.01.2011 Neujahr

Wie jeden Tag, Sonnenschein und tolles Wetter. Dezember bis Februar ist die beste Reisezeit für Burma. Wir laufen noch ein wenig zum Markt, bringen unsere restlichen Kyat unters Volk und fahren um 14:00 Uhr mit dem Taxi zum Flughafen. Bei der Ausreise, vor dem Check-In,  ist noch eine Gebühr von 10 USD pro Person zu bezahlen. Bei Silk Air geht alles sehr rasch und um 16:40 verlassen wir Yangon Richtung Singapur.

die Aussicht von unserem Hotel über Yagon-City

Stadt Yagon Scott Markt

 

Bummlen durch die Gassen der Stadt enge Gassen mit viel Leben neueste Allradtechnik

 

 Bilder-Gallery in Yangon der nostalgische Luxus Tourbus. Locales Mandalay Bier. Sehr gut! Bilder Gallery in Yangon

 Es war wieder sehr schön in Burma aber leider zu kurz. Es gibt noch viel zu erkunden und wir kommen sicherlich wieder.

International Airport - Yangon Yangon vom Flugzeug

 

Am Ende dieses Beitrags zeigen wir noch einige Gesichter Burmas!

Gesichter Burmas

 

Zum Schluß unsere politische Eindrücke von Burma

Manfred meint;

Burma ist ein sehr sicheres Reiseland mit freundlichen Leuten, herrlicher Landschaft, Bauwerke und Kultur. Die Bevölkerung ist arm, aber 90 % sind zufrieden wie es ist. Eine Demokratisierung wird sicherlich noch 20 Jahre dauern. Man muss auch hoffen, dass es nicht  zu schnell geht. Mit 135 verschiedenen ethnischen Gruppen war es für die Militärregierung in der Vergangenheit nicht einfach, frieden im Land zu halten. Aufkeimende Auseinandersetzungen wurden sofort gewaltsam unterdrücken.

Die Vergangenheit hat uns ja auch mitten in Europa, bei Ex Jugoslawien gezeigt was geschieht, wenn man für eine Demokratie noch nicht reif ist. Unsere Regierungen sollten mal versuchen die gleiche Sicherheit in Europa herzustellen wie in Burma.

Sima meint;

Burma öffnet sich, doch noch immer regiert ein grausames Regime mit brutaler Unterdrückung. Für Manche ist dies ein Grund, nicht in dieses faszinierende Land zu reisen. Andere und auch ich sagen: "Mit jedem Besucher wird diese Nation näher an die Welt gerückt".

 

WICHTIGE INFORMATIONEN:

*Es gibt einen offiziellen Wechselkurs. 1 USD = ca. 6,6 Kyat. Mit diesem Wechselkurs ist Myanmar für uns alle viel zu teuer. Eine Zwangswechselung ist zurzeit nicht vorgeschrieben. Der schwarzmarkt Wechselkurs liegt bei ca. 1 USD = 860 Kyat (stand Dez. 2010). Im Jahr 2009 waren es noch 1000 Kyat.

Es werden auch Euro zur Wechselung angenommen. Wir würden aber jedem empfehlen NEUE aber wirklich neue USD mitzubringen und einen Teil in Kyat zu wechseln. Achtung: Die Scheine müssen  wirklich beschädigungsfrei sein. Dies heißt auch, keine Falten, umgebogene Ecken oder Farbkleckse. Diese Scheine werden nicht angenommen. Sollte man solche Geldscheine haben, kann man sehr schnell in Geldnot kommen. Mit Kreditkarten, Maestro Bankkarte oder Travellerschecks geht gar nichts. Nur Bares ist Wahres! ! ! !

Geld wechseln kann man nur in Großen Städten. Den besten Kurs am Schwarzmarkt bekommt man für große Scheine z.B. 100 USD = ca. 86.000,- Kyat. Man wird häufig auf der Strasse fürs Wechseln angesprochen. Das Beste ist, in Yangon im Scott-Market zu wechseln. Es ist auch möglich in Hotels zu wechseln, die Wechselkurse sind aber um einiges schlechter.

Am besten ist es, alles was in USD angeschrieben ist in USD zu bezahlen und alles was in lokaler Währung ist, in dieser zu bezahlen. Für die öffentliche Einrichtungen wie Pagoden oder Museum wird der Eintritt immer in USD verlangt. Also auch unbeschädigte kleine Scheine in USD bei sich haben.

Flugtickets, Hotels und gebuchte Überlandtaxis  müssen immer, Bar in USD bezahlt werden. Bei Zug-, Schifffahrten oder Überlandbussen muss beim Ticketkauf der Reisepass vorgelegt werden. Bezahlt wird in USD und der Preis ist höher als für die Einheimische.  Lokale Taxis, die man an der Strasse anhält oder beim Hotel nimmt, zahlt man in Kyat. Taxis vom Flughafen kann man auch in USD bezahlen, dies kostet dann vielleicht ein wenig mehr.

Eine Fahrt vom Flughafen in das Stadtzentrum kostet 6 – 7 USD oder 6000 – 7000 Kyat, für ca. 30 min. Fahrzeit. Eine Fahrt im Stadtzentrum kostet ca. 1000 – 3000 Kyat. Der Preis wird fast immer höher angesetzt und mit ein wenig Verhandlung erreicht man den richtigen Preis und wegen 500 Kyat braucht man nicht streiten!

*Es gibt einige Bettler in den Großstädten. Die wirklich Bedürftigen erkennt man sofort und sie betteln auch nicht aggressiv. Sie erhalten auch von den Einheimischen ein wenig Geld. Wenn man etwas geben möchte, dann aber nur zwischen 50 – 200 Kyat. Es gibt manche Bettler die nur an Touristen ran gehen. Da trägt z.B. ein 10 Jähriger einen 2 Jährigen am Arm und deutet er braucht etwas zum essen. BITTE, BITTE auf keinen fall nur irgend etwas geben.

Wir haben gesehen wie ein Chinese so einem Jungen 5000 Kyat (ca. 5 USD) gegeben hat. Ein monatliches Durchschnittseinkommen für einen Burmesen sind ca. 50 USD und dafür muss er aber wirklich hart arbeiten. Durch solchen Unfug werden die Kinder und Erwachsene zum Betteln verleitet.

*Bei Trinkgeld sollte man es genau so handhaben. Gutes freundliches Service sollte mit max. 10% der Rechnung belohnt werden und auf keinen Fall mehr.

Preise auf der Strasse: 1 Wasser - ½ Liter 300 Kyat, 1 Cola 800 – 1000 Kyat.

Preise in kleinen Lokalen: 1 Wasser 500 – 1000 Kyat, 1 Cola 1500 Kyat, 1 Bier 0,7 Liter Flasche 1800 Kyat. Fried Rice mit see food 3000 Kyat. Beef Burger 5000 Kyat.

Preise in den Hotels: 1 Cola 2 – 3 USD, 1 Glas Bier 0,3 L oder Wein 3 – 5 USD, 1 Bier 0,7 Liter Flasche 5 – 6 USD, Fried Rice mit see food, Burger oder Pizza 10 USD.

*Für eine Reise nach Myanmar kann man sich einem Pauschalangebot eines europäischen Reisebüros mit all incl. bedienen, oder man wählt den eigenständigen Weg.

Man bucht einen Hin- und Rückflug mit billig Airlines von Bangkok oder Singapur  nach Yangon. Bucht von Zuhause für die ersten 2 –3 Nächte und die letzte Nacht ein Hotel in Yangon und begibt sich auf die Reise. In Yangon geht man in ein Reisebüro und bucht den Rest der Reise.

Dies ist die billigere Variante, aber man muss ein wenig Reiseerfahrung und Flexibilität mitbringen. Bei manchen Reisebüros kann man auch bereits von zuhause Angebote einholen und im voraus buchen. Im Internet wird man sicherlich fündig!

Es gibt alles, von Inlandsflüge, Hotels, Taxi-Transport und wenn nötig einen Reiseleiter der einem auf Schritt und Tritt verfolgt.

*Weite Teile des Landes sind nach wie vor für den Tourismus gesperrt. Dazu gehören zum Beispiel der Chin State und weite Teile des Shan State. Einige weitere Orte sind zwar zugängig, allerdings herrschen verschiedene Einschränkungen. Teilweise ist eine spezielle Reiseerlaubnis notwendig, teilweise braucht man einen Reiseführer oder manchmal sind die Reiserouten vorgegeben. So sind einige Orte nur mit dem Flugzeug, bzw. auf einer vorgeschriebenen Straße erreichbar. Vor einer Reise sollte man sich genauer erkundigen.

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