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Dienstag 28.12.2010

Unser Weg mit dem Taxi von Yangon an die Westküste

Um 08:00 Uhr trifft unser Fahrer mit dem Taxi ein. Wir haben bereits ein ausgiebiges Frühstück hinter uns und machen uns gleich auf den Weg raus aus der Stadt. Unser junger Fahrer „Zaw“ spricht ein wenig Englisch und ist sehr höflich. Wir müssen ihm erst begreiflich machen, dass er nicht immer aussteigt wenn wir aussteigen, und er muss uns auch nicht die Wagentüre aufhalten. Das Fahrzeug ist für Burma im guten Zustand und nur ca. 15 Jahre alt. Eine hintere Tür lässt sich nur von Außen öffnen und manchmal müssen wir Wasser im Kühler nachfüllen. Sonst alles OK! Klimaanlage gibt es natürlich nicht und so stehen die Fenster bei der Fahrt offen!

on the Tour

Wir kommen immer weiter aus der Stadt und erleben die wunderschöne Landschaft mit ihren Reisfeldern. Der Himmel ist blau und die Sonne bringt das Grün der Reisfelder zum leuchten. Die Straßen ähneln unseren Güterwegen und die Höchstgeschwindigkeit liegt bei 50 – 60 km/h.

Modernste Transportmittel LKW für die Personenbevörderung on the Road

Wir halten in kleinen Orten, an Brücken und Flüssen wo sich das Landleben abspielt. Wir sehen Fischer auf ihren Booten, Frauen bei der Wäsche, Markfrauen bei ihren Ständen und die Bauern bei ihrer Feldarbeit.

on the Road eine von vielen Dörfern on the Road

Wir kaufen Obst an den Ständen und trinken etwas in einem kleinen Restaurant. Wir sitzen auf einer Holzterrasse die mit Löcher durchsiebt ist, und 2 Meter unter uns ist das Flussufer. Die Toilette ist ein 1,5 m hohes Holzhäuschen über den Fluss. Im Boden ein 20 cm großes Loch und alles ein wenig wackelig.

Raststätte Gott sei dank gibt es Bier einkaufen auf dem Markt

Die Bauern leben und arbeiten wirklich noch wie vor 60 Jahren. Das Feld wird mit Ochsen gepflügt, der Reis bei Hand angebaut und geerntet, und das Stroh mit Ochsenkarren nach Hause gebracht. Die Landbevölkerung ist sehr freundlich und hat immer ein Lächeln auf den Lippen.

Die Bauern mit ihren Karren Leben am Flussufer harte Bauerarbeit

Landschaften ohne Beton und Asphalt, Wasserbüffel statt Traktoren: In Burma reist man in einer andere Zeit.

on the road

die Reisfelder

Am frühen Nachmittag erreichen wir Ngwe-Hsaung an der Ostküste Burmas, am indischen Ozean in der Bay of Bengal. Wir wollten eigentlich weiter Nördlich zu den Traumstrände nach Ngapali. Leider waren alle Flüge ausgebucht und die Fahrzeit mit 12 Stunden war uns einfach zu lange. Unser 4* Hotel ist sehr schön, die Zimmer sind groß und geräumig. Sie sind nur etwas dunkel und erfüllen einen Europastandart 3*+. Zimmerpreis incl. Frühstück pro Nacht USD 75,- ist nicht gerade billig aber zur Weihnachtszeit üblich.

Hotel Pool das Hotel das Hotelzimmer

Ein traumhafter breiter Sandstrand so weit das Auge reicht.

Panorama von Hotel & Beach in Ngwe

Zur Mittagszeit gehört uns der Strand alleine, bis auf einen Polizisten der aufpasst, dass der Strand nicht gestohlen wird.

 

Strandwache

Den wundervollen Tag mit mächtigen Eindrücken beendet ein kitschiger Sonnenuntergang. Bilder sagen mehr als tausend Worte!

ohne Worte sunset....geil!
Sunset Sunset am Pool

Bei Dunkelheit machen wir uns mit der Taschenlampe auf den Weg in den nahegelegenen Ort. Kleine Restaurant und Geschäfte entlang der schmalen unbefestigten Hauptstrasse. Wir gönnen uns ein Bierchen und genießen das Treiben auf der Strasse. Da wir bereits müde sind, lassen wir uns von einem Fahrradtaxi ins Hotel zurückfahren.

Am Strand

sima auf einem burmesischen Radtaxi

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